Stolz auf die Einsatzfahrzeuge

Mit vereinten Kräften stellte die Feuerwehr den Maibaum auf.Diese Frauen hatten sichtlich Spaß beim Maibaumfest in Schapdetten.

Mit vereinten Kräften stellte die Feuerwehr den Maibaum auf.Diese Frauen hatten sichtlich Spaß beim Maibaumfest in Schapdetten. Foto: Iris Bergmann

Schapdetten –

In Schapdetten steht seit Samstagabend der Maibaum. Kolpingsfamilie und Feuerwehr hatten wieder ein buntes Programm vorbereitet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Iris Bergmann

Es ruckte kurz – und die lange weiße Holzstange, die sich bereits einige Zentimeter aufgerichtet hatte, rutschte wieder in ihre Liegeposition. „Er schafft‘s nicht!“ Er, das war der Radlader, an dessen Greifarm der Schapdettener Maibaum mit einem Spanngurt befestigt war, um ihn aufzustellen. Es bedurfte zusätzlicher Manneskraft, aber dann war es geschafft: Die starken Männer der Feuerwehr Schapdetten packten mit an. Nun thront der Maibaum vor dem Feuerwehrgerätehaus.

 

Das traditionelle Maibaumfest, zu dem Kolpingsfamilie und Feuerwehr am Samstag eingeladen hatten, erreichte damit einen seiner Höhepunkte. Den ganzen Nachmittag lang war schon geselliges Gewusel auf dem Feuerwehrgelände. Das neue Löschfahrzeug und das Mannschaftsfahrzeug glänzten in der Sonne und wurden von den Besuchern bestaunt. Einsteigen und anfassen war ausdrücklich erlaubt. Die Männer um Löschzugführer Frank Welling standen Rede und Antwort. Hin und wieder betätigte auch mal ein neugieriger Passagier das Martinshorn und ein ohrenbetäubendes „Tatü-Tata“ schallte durchs Dorf.

Auf die neuen Fahrzeuge sind die Schapdettener Kameraden stolz. „Das Löschfahrzeug ist jetzt für neun Leute ausgelegt und hat 2000 Liter Wasser mit an Bord“, erklärte Welling. Es konnte „secondhand“ aus Darup übernommen werden. Das Vorgängerfahrzeug steht in Nottuln der Jugendfeuerwehr zur Verfügung.

Während die erwachsenen Festbesucher bei kühlen Getränken an den Stehtischen klönten, ging es bei den Kindern um die Königswürde. Mit einer Tennisball-Kanone mussten Holzfiguren umgeworfen werden. So mancher Steppke war recht zielsicher. Und wer es nicht allein schaffte, dem half Mama oder Papa. Am Ende hatten die kleine Leni mit drei und Felix mit vier Treffern die Königswürde errungen und erhielten von Frank Welling einen kleinen Preis.

Dicht umlagert war stets die Grillstation, die von der Kolpingsfamilie betrieben wurde. Und je später der Abend, desto gemütlicher wurde die Runde und einladender die Musik. Und über allem thronte der Maibaum.

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