Großeinsatz am Ostermontag

Mit 76 Einsatzkräften waren die Löschzüge der Feuerwehr am frühen Montagmorgen in der Liebigstraße, um den Brand in der Lagerhalle zu bekämpfen. Foto: Dieter Klein
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Nottuln –

Ostermontag hat die Lagerhalle eines Lampenstudios an der Liebigstraße gebrannt. Der Feuerwehr gelang es zwar nicht mehr, die Halle zu retten, aber ein Übergreifen der Flammen auf das Ausstellungsgebäude konnte sie verhindern.

Von Dieter Klein
Am Ostermontag war für die Feuerwehrleute der Gemeinde Nottuln die Nacht um 3.56 Uhr zu Ende. Denn da rissen ihre Brandmelder sie aus dem Schlaf: „Feuer 3 in Nottuln, Liebigstraße.“ Und nur wenige Minuten später erhöhte die Leitstelle in Coesfeld auf „Feuer 4“. Das bedeutete: „Großbrand!“

Aus Nottuln, Appelhülsen (für die Männer um Brandinspektor Achim Glombitza war es schon der zweite Einsatz in dieser Nacht), Darup und Schapdetten rasten die Löschzüge mit insgesamt 76 Wehrleuten zum Einsatzort. Hier brannte die etwa 25 mal 16 Meter große Lagerhalle neben dem dortigen Lampenfachgeschäft bereits in voller Ausdehnung. Flammen schlugen aus den Lichtluken, Blechwände verbogen sich in der Glut, Lack splitterte ab.

Von allen Seiten „schossen“ die Feuerwehrmänner Wasser auf das Gebäude. Vor allem galt es, das dicht daneben liegende Ausstellungsgebäude, das überwiegend aus Holz gebaut ist, vor Flammen und Funkenflug zu schützen.

Gemeindebrandinspektor Johannes Greve alarmierte die Kollegen aus Dülmen, die mit ihrer Drehleiter vorfuhren, um den Brand von oben zu bekämpfen. Mit wenig Effekt. Nottulns Löschzugführer Uli Jenning ließ von der nah gelegenen Firma Kellermann einen Bagger anrücken, der – von Hubertus Kellermann geschickt eingesetzt – einzelne blecherne Seiten- und Dachteile abriss. Erst dann konnten die Männer an den Rohren die Flammen im Innern direkt bekämpfen.

Hierbei ging es jedoch nur noch um Schadensbegrenzung. Die kompletten Bestände an Lampen, Regalen und Baustoffzubehör waren dem Feuer zum Opfer gefallen. Davon konnte sich auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Karl Pollecker aus Billerbeck überzeugen.

Zum Glück für alle Beteiligten, waren um diese Zeit nur wenige Menschen unterwegs und die Großbrandstelle wegen der großen Parkflächen von allen Seiten gut einsehbar. Für die eingesetzten Beamten der Polizei wie die in Bereitschaft gestellten DRK-Retter gab es nicht viel zu tun.

Nach ersten Schätzungen dürfte der Schaden in die Hunderttausende gehen. Die Polizei beschlagnahmte die Brandstelle, die Kriminalpolizei wird zur Ursache des Schadenfeuers ermitteln.
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Quelle:Wn

Veröffentlicht unter Aktuell, Einsätze

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