Atemberaubender Einsatz

 

Die „Firefighter-Skyrunners“ aus Nottuln, Appelhülsen und Schapdetten (stehend

Die „Firefighter-Skyrunners“ aus Nottuln, Appelhülsen und Schapdetten (stehend Foto:  privat

Nottuln –

16 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Nottuln haben am Wochenende beim ultimativen Treppenlauf, dem Düsseldorfer Firefighter-Skyrun, erfolgreich teilgenommen.

Bei dem Wettkampf, der am Samstag in dem 125 Meter hohem ARAG-Tower in Düsseldorf stattfand, mussten je zwei Teams, bestehend aus jeweils zwei Feuerwehrfrauen/-männern, im K.-o-System in verschiedenen Treppenhäusern gegeneinander antreten. Das Team, welches die 25 Etagen als Erstes schafft und unter zehn Minuten bleibt, ist dann eine Runde weiter.„Ein Lauf bedeutet: Die Feuerwehrkameraden sprinten 500 Stufen in voller Schutzausrüstung mit Stiefeln, Helm und Atemschutzgerät so schnell wie möglich hinauf“, schildert Appelhülsens Löschzugführer Achim Glombitza. „Dabei wird insbesondere Wert darauf gelegt, dass die beiden Kameraden eines Teams auch dicht zusammenbleiben. Wie im echten Einsatz auch!“In diesem Jahr waren vier Teams aus dem Löschzug Appelhülsen, zwei Teams aus dem Löschzug Schapdetten, ein Team aus dem Löschzug Nottuln und ein gemischtes Team aus Havixbeck und Billerbeck dabei. Insgesamt starteten 256 Teams von Berufs-, Werks- und Freiwilligen Feuerwehren aus ganz Deutschland, um die schnellsten „Firefighter“ zu ermitteln.

Zur Vorbereitung auf diesen Wettkampf konnten die Blauröcke der Gemeinde das LVM-Gebäude in Münster nutzen. „Hier gilt unser Dank besonders Frau Neumann von der LVM, die sich für die Trainingsmöglichkeit im Gebäude stark gemacht hat“, erläuterte Benedikt Terbille, der das Training und die Anmeldungen organisiert hatte.

Alle Feuerleute aus der Gemeinde Nottuln erreichten die zweite Runde und mussten somit insgesamt 1000 Stufen absolvieren. Besonders herausragend war die Leistung des Teams Benedikt Terbille/Florian Holthaus. Beide schafften es, bis unter die letzten acht Teams zu kommen. Sie mussten somit atemberaubende sechs Läufe (3000 Stufen) absolvieren.

Am Ende waren alle Brandschützer froh und glücklich, an diesem nicht alltäglichen Wettkampf teilgenommen zu haben.

„Es wird insbesondere Wert darauf gelegt, dass die beiden Kameraden eines Teams auch dicht zusammenbleiben. Wie im echten Einsatz auch!“

Achim Glombitza, Löschzugführer

Veröffentlicht unter Aktuell, Presse

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