Brand in der Waldgastätte

 

Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr auf der Leopoldshöhe: Mit rund 60 Wehrleuten und insgesamt elf Einsatzfahrzeugen waren die vier Löschzüge aus Schapdetten, Appelhülsen, Nottuln und Darup am Sonntagabend vor Ort, um einen Brand in der dortigen Waldgaststätte zu löschen.

Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr auf der Leopoldshöhe: Mit rund 60 Wehrleuten und insgesamt elf Einsatzfahrzeugen waren die vier Löschzüge aus Schapdetten, Appelhülsen, Nottuln und Darup am Sonntagabend vor Ort, um einen Brand in der dortigen Waldgaststätte zu löschen. Die Alarmierung war gegen 19 Uhr erfolgt. Sowohl ein Spaziergänger als auch der Eigentümer des Gebäudes, der zu seinem Haus zurückkehrte, hatten den Brand entdeckt und bei der Feuerwehr angerufen, berichtete Nottulns Wehrführer Johannes Greve im Gespräch mit unserer Zeitung.

Da die Lage zu Beginn unklar war, habe er entschieden nachzualarmieren, sodass alle vier Löschzüge im Einsatz waren, erklärte Greve, der gemeinsam mit Winfried Homann, Löschzugführer Schapdetten, die Einsatzleitung übernommen hatte. „Wir haben deswegen so viele Kameraden vor Ort beordert, weil wir, wenn das Feuer expandiert wäre, vor allem die Wasserversorgung hätten sicherstellen müssen – und das wäre bei dem abgelegenen Gebäude im Wald sehr schwierig geworden.“ Tatsächlich habe sich dann aber herausgestellt, dass die Rauchentwicklung zwar enorm, der Brand selbst aber überschaubar war.

Sieben Trupps mit insgesamt 14 Kameraden gingen unter schwerem Atemschutz ins Gebäude, das die Feuerwehr zuvor aus Sicherheitsgründen komplett stromfrei gemacht hatte. Nach der Brandbekämpfung wurde der Gaststättenbereich und der angrenzende Flur mit einem Hochleistungslüfter vom Rauch befreit, berichtet die Feuerwehr.

Acht Personen, so Johannes Greve, seien insgesamt in dem Gebäude als Bewohner gemeldet, neben dem heimkehrenden Eigentümer waren zwei Mieterinnen zum Zeitpunkt des Brandes da. Die Frauen konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Niemand wurde verletzt.

Die Brandursache, so Polizeipressesprecher Christoph Menke, sei eindeutig: ein technischer Defekt im Netzteil eines Laptops. Schwieriger sei schon zu sagen, wie hoch der Schaden ist. Durch die starke Rauchentwicklung ist alles verrußt. Es werden zweifellos umfangreiche Sanierungsarbeiten notwendig sein. Letzten Schätzungen zufolge beziffert die Polizei den Schaden auf rund 100 000 bis 150 000 Euro.

Wehrführer Johannes Greve war mit der Arbeit seiner Leute sehr zufrieden, zumal die am Sonntag bereits zuvor einen größeren Einsatz gehabt hatten. Ein Großcontainer mit Heu, Stroh und Kaminholz war in der Daruper Bauerschaft Hastehausen in Brand geraten. Der Löschzug Darup wurde um 10.11 Uhr alarmiert. 36 Kameraden – darunter auch die Wehr aus Nottuln – rückten mit acht Fahrzeugen aus. Verletzt wurde niemand.

„»Die Wasserversorgung wäre schwierig geworden.«“

Wehrführer Johannes Greve

Veröffentlicht unter Aktuell, Einsätze

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